
Das Thema „Raumklima“ ist ein wichtiger Aspekt für Neubauer und Modernisierer. Bei uns erfahrst du u.a., welche Faktoren das Raumklima beeinflussen, wie du Schimmelbildung vermeiden können und welche Baustoffe zuträglich für das Wohlbefinden in deinem Haus sind.
Welche Faktoren beeinflussen das Raumklima und Wohlbefinden?
Mit dem Begriff „Raumklima“ werden alle Faktoren bezeichnet, die einen Einfluss auf das Wohlbefinden und die Behaglichkeit der Bewohner in Räumen haben. Doch das Raumklima hat auch wesentliche Auswirkungen auf die Gesundheit. Die Luftqualität und -feuchtigkeit bestimmt in besonderer Weise, ob du dich in deinem Haus wohl fühlst. Doch das Wohlbefinden hängt nicht nur von einer optimalen Luftfeuchtigkeit, sondern auch vom Lichteinfall ab. Ausreichend natürliches Tageslicht in deinen Wohnräumen kann maßgeblich dein Wohlbefinden beeinflussen.

Diesbezüglich solltest du besonders auf ein ausgeglichenes Klima in deinem Haus achten. Nicht nur Schimmelpilzsporen, sondern auch Schadstoffe und Gerüche, die von Möbeln oder Baumaterialien in die Luft abgegeben werden, haben negative Auswirkungen auf dein Raumklima. Gesundheitliche Schäden können die Folge sein.
Welche Auswirkungen hat die Luftqualität auf das menschliche Wohlbefinden?
Die Qualität der Raumluft hat große Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die Gesundheit in deinem zu Hause. Trotzdem wird der Luftqualität in Innenräumen auch heute noch zu wenig Wichtigkeit beigemessen. Frische Luft besteht aus Stickstoff, Sauerstoff, Kohlendioxid und Edelgasen. Doch die Zusammensetzung der Luft ändert sich in Abhängigkeit von der Anzahl der Menschen, die in deinem Haus sind. Durch die Atmung nimmt der Sauerstoffgehalt ab und der Kohlendioxid-Anteil steigt an. Zudem erhöht sich die Luftfeuchtigkeit durch die menschliche Atmung.
Durch einen zu hohen Kohlendioxid-Anteil in der Luft kann das Konzentrationsvermögen sinken und die Müdigkeit steigen. Auch das geistige und körperliche Leistungsvermögen wird entscheidend durch die Qualität der Luft bestimmt. Vor allem Staubpartikel, Schimmelsporen, Bakterien, Zigarettenrauch und andere Gerüche haben negative Auswirkungen auf die Luftqualität und dein Empfinden. Vor allem chemische Schadstoffe, die von Gegenständen und Baustoffen in die Luft abgegeben werden, werden von den Bewohnern häufig unterschätzt. Besonders sensible Menschen können dadurch Anzeichen von Schwindelgefühlen aufweisen oder Allergien entwickeln. Um ein gesundes Raumklima beizubehalten, hilft regelmäßiges und richtiges Lüften.
Was sind die Vorteile eines optimierten Lüftungssystems?
Durch die fortschreitenden Optimierungen der Haustechnik und der Gebäudehülle werden Häuser immer dichter und klimaresistenter. In Niedrigenergiehäusern erfolgt die Frischluftzufuhr meist über Komfortlüftungen bzw. kontrollierte Wohnraumlüftungen. Dabei wird die zugeführte Luft mithilfe eines Wärmetauschers auf die gewünschte Raumtemperatur gebracht, sodass dabei keine Kühlleistung (Sommer) oder Heizungswärme (Winter) verloren geht.
Natürlich können auch in einem Haus mit Komfortlüftung jederzeit die Fenster geöffnet oder gekippt werden. Stoßlüften ist vor allem beim Betrieb eines Ofens oder Kamins wichtig, da hierbei Sauerstoff verbrannt wird. Zudem ist der Einsatz eines auf den Kaminbetrieb abgestimmten Lüftungssystems empfehlenswert. Einige Hersteller bieten kompakte, innovative Schachtlösungen mit Wärmerückgewinnung an.
Vorteile im Überblick:
- Steigert das Wohlbefinden
- Erhöht den Wohnkomfort
- Schützt die Gesundheit
- Schont die Umwelt
- Spart Energie
- Senkt die Betriebskosten
- Steigert den Wert des Gebäudes
Können Pflanzen die Luftqualität in meinen Wohnräumen verbessern?
Wie wir erfahren haben, atmen Menschen Kohlendioxid und Feuchtigkeit aus, wodurch die Luft in Ihren Räumlichkeiten beeinträchtigt wird. Auch in der Luft gelöste Schadstoffe von Bauteilen und Möbeln können negative Auswirkungen auf das Raumklima haben.

Je mehr Zimmerpflanzen du in Ihrem Haus aufstellen, desto größer ist dieser Effekt. Vor allem großblättrige Arten wie der Ficus und Nestfarn sind dafür gut geeignet. Doch nicht nur zur Erhöhung des Sauerstoff- und Feuchtigkeitsgehalts der Luft sind grüne Pflanzen geeignet. Einige Arten können sogar chemische Schadstoffe aus der Luft binden und so die Schadstoffbelastung aus der Raumluft filtern. Insbesondere Philodendron und Efeu besitzen diese besondere Eigenschaft.
Doch nicht nur zur Erhöhung des Sauerstoff- und Feuchtigkeitsgehalts der Luft sind grüne Pflanzen geeignet. Einige Arten können sogar chemische Schadstoffe aus der Luft binden und so die Schadstoffbelastung aus der Raumluft filtern. Insbesondere Philodendron und Efeu besitzen diese besondere Eigenschaft.
Wodurch zeichnet sich eine optimale Luftfeuchtigkeit in Räumen aus?
Nicht nur die Luftqualität, sondern auch die Luftfeuchtigkeit ist ein entscheidender Faktor für ein ausgewogenes Raumklima. Sie bestimmt maßgeblich, ob du dich in einem Raum wohl fühlst oder nicht. Häufig ist in der Küche oder im Badezimmer die Luftfeuchtigkeit höher als in den anderen Wohnräumen, da durch Kochen oder Duschen Wasserdampf in die Luft abgegeben wird. In Arbeitszimmern herrscht hingegen aufgrund der elektronischen Geräte oftmals eine geringe Luftfeuchtigkeit. Doch auch die Bewohner eines Hauses tragen zur Veränderung der Luftfeuchtigkeit bei, da beispielsweise eine ruhende Person ca. 1 Liter Wasser ausschwitzt.
Vor allem in der Heizsaison führt eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit schnell zu geröteten Augen, Haut- und Schleimhautreizungen. Dadurch können sich Bakterien und Viren schneller ausbreiten und Erkältungen hervorrufen. Eine effektive Maßnahme gegen zu niedrige Luftfeuchtigkeit kann beispielsweise das Aufstellen von Grünpflanzen oder eines Zimmerbrunnens sein.
Jedoch kann auch eine zu hohe Luftfeuchtigkeit als unangenehm oder drückend empfunden werden. Zudem kann dies zu Schimmelbildungen in Ihren Räumlichkeiten führen. Das entstehende Kondenswasser setzt sich an den kalten Stellen der Wände ab und bietet damit den idealen Nährboden für Schimmelpilze. Hier kann Abhilfe durch regelmäßiges Lüften geschaffen werden.
Somit kann sich eine zu hohe oder zu niedrige Luftfeuchtigkeit negativ auf die menschliche Gesundheit auswirken. Die optimale Luftfeuchtigkeit für ein gesundes Raumklima liegt bei ca. 50%. Folglich sollte dieser empfohlene Wert nicht über- oder unterschritten werden. Heutzutage besitzen einige moderne Baustoffe feuchtigkeitsregulierende Eigenschaften.
Warum bildet sich in meinem Haus Schimmel?
Die Bildung von Schimmel wird zu einem immer größeren Problem in vielen Wohnungen und Häusern. Die Gründe dafür sind vielfältig. Als Hauptgründe werden häufig falsches Lüften oder fehlende Abdichtungen genannt. Aber auch durch zu stark gedämmte Fassaden kann die Schimmelbildung begünstigen werden, da ein Luftaustausch verhindert wird. Früher wurde unbewusst durch schlecht gedämmte Fassaden gelüftet, da durch Spalten und Ritzen unkontrolliert Luft ins Innere des Gebäudes gelangt ist. Auf diese Weise ging jedoch auch viel wertvolle Energie verloren. Doch es ist unerlässlich frische Luft in die Wohnräume zu lassen.

Wenn diese Stelle über einen längeren Zeitraum feucht bleibt, bildet sich rasch Schimmel. Zwar befinden sich Schimmelsporen überall in der Luft, doch erst eine hohe Luftfeuchtigkeit führt zu dessen Keimung. Auf trockenen Wänden kann sich Schimmel nicht festsetzen und verbreiten.
Schimmel im Haus hat gravierende Auswirkungen auf die Wohnqualität und die Gesundheit. Insbesondere für kleine Kinder und ältere Personen können Schimmelpilze im Wohnbereich zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Um Schimmelbildung vorzubeugen, empfiehlt es sich, die Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit in den eigenen vier Wänden regelmäßig zu überprüfen.
Wie vermeide ich die Entstehung von Schimmel?
Schimmel gefährdet nicht nur Ihre Gesundheit, sondern auch die Bausubstanz deines Hauses bzw. deiner Wohnung. Bereits geringe Mengen von Feuchtigkeit im Mauerwerk können zu erheblichen Schäden führen. Wenn das Problem nicht beseitigt wird, kann dies weitreichende Folgeschäden nach sich ziehen.
Wie kann ich Schimmelbildung vorbeugen?
Zur Schimmelprävention gehört vorrangig das regelmäßige Lüften bzw. der Einbau einer Lüftungsanlage in WC, Bad und Abstellraum. Es ist ratsam, täglich viermal die verbrauchte Luft gegen frische auszutauschen. Vor allem morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Schlafen gehen solltest du eine Stoßlüftung von ca. 4-10 Minuten durchführen. Im Idealfall sollte ein Luftaustausch über den Tag verteilt alle 2 Stunden erfolgen. Eine Stoßlüftung ist hierbei sehr viel effektiver als das Fenster den ganzen Tag auf Kippstellung zu lassen. Auch der Einbau einer kontrollierten Be- und Entlüftungsanlage in Ihren Wohnräumen ist ratsam.
Wie kann ich Schimmel erkennen?
Bereits bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 70 % können einzelne Bauschimmelarten auftreten. Modriger Geruch und dunkle Flecken an den Wänden sind leicht erkennbare Anzeichen dafür, dass sich Schimmel im Haus befindet. Doch auch unerklärlich auftretende Krankheiten wie Husten, Schnupfen, Neurodermitis, Allergien und Atembeschwerden können Indikatoren für einen starken Schimmelpilzbefall in deinem Haus sein.
Wie kann ich Schimmel effektiv bekämpfen?

Bei geringem Befall kann man die Schimmelbekämpfung selbst in die Hand nehmen. Hierfür gibt es spezifische Produkte im Einzelhandel zu kaufen. Für größere Schäden solltest du jedoch eine Fachfirma mit der Schimmelsanierung beauftragen.
Welche Einflüsse haben Baustoffe auf das Raumklima?
Gesundes Wohnen steht aktuell hoch im Kurs. Wer heute renoviert oder baut, möchte sicherstellen, dass im zukünftigen Eigenheim ein gesundes Raumklima herrscht. Besonders wichtig für ein gesundes Wohnen ist die Emissions- und Schadstofffreiheit der verwendeten Baustoffe. Sie sollten auf jeden Fall frei von Konservierungsstoffen, Lösungsmitteln und Weichmachern sein. Ebenso wichtig ist die Diffusionsoffenheit der Baumaterialien. Dadurch kann ein optimaler Feuchtigkeitsausgleich erzielt werden.
In diesem Zusammenhang ist Gips zu nennen, da er ein hohes Porenvolumen besitzt und ideale raumklimaregulierende Eigenschaften besitzt. Überschüssige Raumluftfeuchtigkeit wird in den Poren des Gipses gespeichert. Sie wird dann wieder automatisch bei zu trockener Raumluft abgegeben. Dies geschieht ohne dass das Baumaterial selbst feucht wird. So kann ein angenehmes Klimaempfinden in Ihrem Haus gewährleistet werden.

In diesem Zusammenhang ist Gips zu nennen, da er ein hohes Porenvolumen besitzt und ideale raumklimaregulierende Eigenschaften besitzt. Überschüssige Raumluftfeuchtigkeit wird in den Poren des Gipses gespeichert. Sie wird dann wieder automatisch bei zu trockener Raumluft abgegeben. Dies geschieht ohne dass das Baumaterial selbst feucht wird. So kann ein angenehmes Klimaempfinden in Ihrem Haus gewährleistet werden.
Welche Vorteile haben ökologische Baustoffe im Innenraum?
Einen wichtigen Beitrag für die Behaglichkeit und ein gesundes Raumklima in deinen Wohnräumen leisten natürliche und schadstoffarme Baustoffe. Hierzu zählen unter anderem Lehmputze, Kalkfarben und Grasfasertapeten.

Diese Funktion kann die Innenwand allerdings nur dann übernehmen, wenn die verwendeten Materialien dafür geeignet sind, in ihrer Zusammensetzung zueinanderpassen und sorgfältig geprüft wurden.
Welcher Bodenbelag eignet sich für ein gesundes Wohnen?
Nicht nur die Wände, sondern auch die Böden spielen eine entscheidende Rolle für ein gesundes Raumklima. Vor allem in Hinsicht auf Hausstauballergien bieten keramische Bodenbeläge eine optimale Lösung, denn hierauf können sich allergene Stoffe wie Milben oder Hausstaub nicht entwickeln. Keramik löst keine Allergien aus und ist daher bestens für Allergiker geeignet. Auch alltägliche Gerüche und Dämpfe wie Zigarettenrauch können auf keramischen Bodenbelägen nicht haften bleiben. Es erweist sich als geruchsneutraler Belag für Ihr Heim.
Zudem eignen sich keramische Fliesen als idealer Bodenbelag in Nassräumen wie Bäder und Küchen, da sie keine Schimmelbildung zulassen. Schimmelpilzsporen in der Raumluft können negative Auswirkungen auf Ihre Gesundheit haben. Für ein gesundes Wohnen mit Keramik sollten Sie jedoch auch auf die entsprechenden Fliesenkleber und Fugenmörtel achten. Diese sollten der Klasse EC1 oder EC1+ entsprechen, da sie emissionsfrei bzw. –arm sind. Dadurch kann einer negativen Beeinflussung der Raumluft entgegengewirkt werden.
Da wir 90% unserer Lebenszeit in Räumen verbringen, ist es wichtig, sich auf eine wohngesunde Umwelt verlassen zu können. Die HT-Veredelung (Hydrophilic Tiles) der Deutschen Steinzeug leistet hier einen bedeutenden Beitrag zur Wohngesundheit:
- Sie hemmt das Wachstum von Schimmel, Bakterien und anderen Mikroorganismen.
- Sie vereinfacht die Reinigung der Oberfläche.
- Sie hilft Luftschadstoffe wie Formaldehyd und Gerüche im Innenraum abzubauen.