Sichtbeton ist schon seit Jahren ein beliebtes Gestaltungsmittel in der modernen Architektur. Die reduzierte und puristisch-edle Anmutung von Beton verleiht dem Bauwerk zeitlose Klasse. Auch Bodenflächen in Betonoptik kommen immer mehr als besonderer Eye-Catcher zum Einsatz.
Was wird erwartet?
Die Bezeichnung „Betonoptik“ suggeriert den Endkunden schon aus dem Begriff „Beton“ heraus, dass dieser Untergrund hoch belastbar, robust und langlebig sei und uneingeschränkt genutzt werden könne. Des Weiteren wirkt er mit seiner hell- bis dunkelgrauen Oberflächenoptik zeitlos und sollte nach einer Oberflächenbehandlung leicht zu pflegen sein.
Was ist Fakt?

Zum Einsatz kommen zementäre und gipsbasierte Spachtelmassen, die in einer geringen Schichtdicke eingebracht werden. Das Besondere: Je nach Bearbeitung der Spachtelmassen und der anschließenden Oberflächenbehandlung variiert das optische Erscheinungsbild von mineralischen Sichtböden.
Jeder Boden ist somit einzigartig und Abweichungen zwischen dem optischen Erscheinungsbild fertiger Böden gang und gäbe.
Erscheinungsbild der Oberfläche
Mineralische Sichtböden, die endbehandelt sind, sind grundsätzlich Unikate. Diese Unikate können Löcher, Vertiefungen, Erhebungen, Kellenschläge, Rakelspuren, Verlaufsspuren und auch Riss-/Haarrissbildungen nach der Erstellung bzw. Durchtrocknung aufweisen. Auch kreisrunde Abbildungen gehören zum charakteristischen Erscheinungsbild eines mineralischen Sichtbodens, wobei die Größe, Menge und Intensivität nie vorhergesagt werden kann.

Vergleichbar zur Individualität eines echten Holzbodens können vorher festgelegte Muster- oder Referenzflächen nur annähernd das Endergebnis der Gesamtfläche abbilden.
Optische Veränderungen während der Nutzung

Wasser- oder ölhaltige Substanzen können aufgrund der Saugfähigkeit jeder Spachtelmasse in den Untergrund eindringen und damit Verfärbungen verursachen.