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27. April 2020  (aktualisiert am 11. Juli 2025)

Tipps für barrierefreies Wohnen

von  Hörmann | 7 Min. Lesezeit | #barrierefrei  #barrierefreies wohnen  #barrierefreies bauen  #rollstuhl  #tipps 

Barrierefrei gestaltete Wohnungen und Häuser erleichtern nicht nur den Alltag für Menschen mit körperlicher Einschränkung, sondern sind auch im Alter eine echte Hilfe. Sie ermöglichen in der Regel eine vereinfachte Fortbewegung für gehbehinderte Personen und bieten mehr Komfort im Alltag. Auch nachträglich lassen sich Häuser und Wohnungen so umbauen, dass sie barrierefrei werden. In diesem Tipp erfahren Sie unter anderem, was barrierefreies Wohnen ausmacht und welche Lösungen es dafür gibt.

Um das Haus oder die Wohnung barrierefrei zu gestalten, gibt es viele Möglichkeiten, die für mehr Unabhängigkeit in den eigenen vier Wänden sorgen. Die Gestaltungsmöglichkeiten erstrecken sich über barrierefreie Eingangsbereiche, Bäder, Küchen und Wohnräume sowie dem erleichterten Treppensteigen. So lässt sich beispielsweise durch automatische Türöffner der Komfort aller Familienmitglieder auf einfache Weise erleichtern und diverse Alltagssituationen können leichter gemeistert werden. Diese können bei der Entscheidung für eine neue Haustür oder neue Zimmertüren gleich mitberücksichtigt werden oder auch bei bereits vorhandenen Türen nachgerüstet werden.

Welche Anforderungen müssen erfüllt werden?

Ab wann ein Gebäude oder eine Wohnung als barrierefrei gilt, ist vor allem vor dem Hintergrund der staatlichen Förderungsmöglichkeiten zu beachten. Barrierefreiheit definiert den erleichterten und ohne fremde Hilfe überwindbaren Zugang zu verschiedensten Lebensbereichen. Damit eine Wohnung oder ein Gebäude als barrierefrei eingestuft werden kann, gilt es die Anforderungen und Bedingungen der DIN-Norm 18040-2 zu erfüllen. In dieser Norm wird nochmal zwischen den Begriffen „barrierefrei“ und „rollstuhlgerecht“ unterschieden. Um die Fördermöglichkeiten in Anspruch nehmen zu können, müssen alle in der Norm festgehaltenen Anforderungen an die Barrierefreiheit erfüllt werden.

Förderung für barrierefreies Wohnen

Sollten Sie sich für einen barrierefreien Umbau Ihres Zuhauses entscheiden, empfiehlt es sich, die vielfältigen Förderungsmöglichkeiten diverser Institutionen in Anspruch zu nehmen. Unter anderem unterstützen die Pflegekassen und die öffentliche Hand barrierefreie Umbaumaßnahmen finanziell.

Ältere Dame schiebt am Rollator aus ihrem Schlafzimmer heraus.
Ein barrierefreies Zuhause ermöglicht auch im hohen Alter ein selbstständiges Leben in den eigenen vier Wänden.

Bauliche Maßnahmen für barrierefreies Wohnen

Die meisten Räumlichkeiten können so umgebaut werden, dass ein gewisser Grad an Barrierefreiheit auf einfache Weise erreicht werden kann. So können die Bewohner selbstständig leben und ihren Alltag besser allein meistern. Im Optimalfall achten Sie bereits beim Hausbau, bei der Entscheidung für eine neue Wohnung oder bei der Modernisierung Ihres Eigenheims auf ein paar wichtige Aspekte in Sachen Barrierefreiheit. Hierbei ist zwischen baulichen Maßnahmen innerhalb (orange) und außerhalb (weiß) des Wohnbereiches zu unterscheiden.

Barrierefreie Maßnahmen im Innen- und Außenbereich

Umbauten im Wohnzimmer

  • Versetzung von Schaltern, Steckdosen und Heizungsventilen in Greifhöhe
  • Abbau von Türschwellen und Türvergrößerungen

Umbauten in der Küche

  • Einbau von unterfahrbaren Küchenmöbeln mit dem Rollstuhl
  • Verlegung rutschhemmender Bodenbeläge

Umbauten im Bad

  • Einbau einer Badewanne mit Einstiegshilfe
  • Einrichtung eines barrierefreien Duschplatzes
  • Einbau eines höhenverstellbaren Waschbeckens

Umbauten im Schlafzimmer

  • Barrierefreier Bettzugang
  • Verlegung rutschhemmender Bodenbeläge

Umbauten im Außenbereich

  • Einbau eines Personenaufzugs im Haus
  • Anpassung von bestehenden Aufzugsanlagen
  • Schaffung eines ebenerdigen Zugangs
  • Treppenumbauten und Errichtungen von Rampen und Treppenliften
  • Türvergrößerungen

Barrierefreies Wohnen mit Hörmann

Das vielfältige Produktportfolio von Hörmann hilft Ihnen, Ihr Zuhause barrierefrei zu gestalten. Folgende Produkte unterstützen Sie bei Ihren Umbaumaßnahmen für mehr Barrierefreiheit:

Barrierefreie Türen von Hörmann

Haustüren und Zimmertüren mit Türantrieb sind ein wichtiger Bestandteil für barrierefreies Wohnen. Für gehbehinderte und ältere Menschen im Rollstuhl oder mit einem Rollator wird so der Alltag enorm erleichtert. Mit dem Innentür-Antrieb PortaMatic lassen sich Zimmertüren einfach und bequem per Wandschalter, Funk-Handsender, der Hörmann BlueSecur App via Bluetooth oder mit der Smart Home Zentrale Hörmann homee automatisch öffnen und schließen. Der PortaMatic Antrieb lässt sich schnell und einfach durch einen Fachmann montieren und bei Bedarf auch wieder rückstandslos entfernen. Damit eignet sich der Innentür-Antrieb auch für Mietwohnungen und kann jederzeit nachgerüstet werden. Angeschlossen wird der Antrieb an eine klassische Steckdose und verbraucht durchschnittlich weniger als drei Euro Strom pro Jahr.

Neben automatisierten Zimmertüren erleichtert auch eine automatisch betriebene Haustür den Alltag und trägt zu einem barrierefreien Eingangsbereich bei. Mobilitätseingeschränkte Personen können damit ohne fremde Hilfe ins Haus gelangen. Mit der Öffnungshilfe ECturn und einem Automatik-Schloss lassen sich die Hörmann Aluminium-Haustüren ThermoSafe, ThermoSafe Hybrid, ThermoPlan Hybrid und ThermoCarbon automatisch öffnen und schließen. Die automatisierten Haustüren lassen sich dabei bequem per Taster an der Wand, Funk-Handsender, Fingerleser oder mithilfe der BlueSecur App oder der Smart Home Zentrale Hörmann homee per Knopfdruck bedienen. Sobald die Tür ins Schloss fällt, verriegelt sie dabei automatisch. Diese Funktion ist vor allem im Falle eines Einbruchs wichtig, da Versicherungen bei nicht abgeschlossenen Türen oftmals nicht zahlen. Haustüren und Zimmertüren mit Antrieb erleichtern den Alltag und erhöhen den Komfort. Für Rollstühle und Rollatoren bietet Hörmann sogar eine spezielle Halterung für Handsender an.

Komfortable und sichere Torantriebe von Hörmann

Auch Torantriebe können viele Hürden im Alltag nehmen, mit den gehbehinderte Personen stetig konfrontiert werden. Mit den Hörmann Garagentor- und Einfahrtstor-Antrieben lassen sich Ihre Garagentore und Einfahrtstore per Knopfdruck automatisch öffnen und schließen. Zudem bietet eine integrierte Abschaltautomatik mehr Schutz, da das Tor automatisch bei Hindernissen stoppt und damit Personen und Gegenstände zuverlässig schützt.

Smart Home Zentrale von Hörmann

Smart Home Systeme fungieren als moderne Gesamtlösung für barrierefreies Wohnen. Mit der Smart Home Zentrale Hörmann homee können Sie Ihre Tor- und Türantriebe besonders komfortabel per App oder Sprachsteuerung bedienen – von jedem Ort der Welt aus und zu jeder Tages- und Nachtzeit. Um auch andere potenzielle Alltagshürden zu überwinden, ist der Hörmann homee zu weiteren Funkstandards kompatibel und kann über den jeweiligen Würfel um zusätzliche Funktechnologien erweitert werden, sodass Sie mit nur einem System nicht nur Ihre Tore und Türen steuern können, sondern auch weitere Geräte in Ihrem Haus wie zum Beispiel die Heizung, die Beleuchtung oder Ihre Rollläden.

Ein älterer Mann schiebt mit einem Rollator durch eine Wohnungstür, die sich automatisiert öffnet.
Für mehr Komfort und Sicherheit im Alltag sorgt der Hörmann Innentür-Antrieb PortaMatic.
Ein Auto fährt durch ein sich öffnendes Garagentor heraus.
Auch automatisch bedienbare Garagentore und Einfahrtstore tragen zu einem barrierefreien Zuhause bei.
Ein Mann und eine Frau sitzen auf dem Sofa und konfigurieren am Laptop Einstellungen.
Mit der Smart Home Zentrale Hörmann können Sie Ihre Haustür oder Ihr Garagentor bequem von der Couch aus per App oder Sprachsteuerung bedienen und ihren aktuellen Status abfragen.

Wann sind barrierefreie Anpassungen des Wohnraums möglich?

Sowohl Eigentümer als auch Mieter dürfen das Wohnumfeld barrierefrei gestalten. Wer in einem Mietverhältnis steht, kann die Erlaubnis für die bauliche Veränderung beim Vermieter einholen, wenn berechtigtes Interesse besteht. Dies gilt sowohl für den Eigenbedarf als auch für den Fall, dass ein Familienmitglied darauf angewiesen ist. Bei kleineren Änderungen, die die Bausubstanz nicht betreffen, ist in der Regel keine Erlaubnis des Vermieters notwendig. Hierzu zählen unter anderem:

  • Die Anbringung von Haltegriffen (z. B. im Badezimmer)
  • Die Installation eines Notrufs
  • Elektrische Türöffner (z. B. Hörmann PortaMatic)

Bei größeren Eingriffen, wie der Installation von Treppenliften, dem Umbau des Badezimmers mit barrierefreier Dusche oder der Begradigung von Schwellen, ist vorab das Einverständnis des Vermieters einzuholen. Als Eigentümer eines Hauses können Sie individuell bestimmen, welche Umbaumaßnahmen Sie umsetzen möchten, um barrierefreies Wohnen zu ermöglichen. Ausnahmen bestehen lediglich, wenn Sie in einem Mehrfamilienhaus gemeinschaftlich genutzte Bereiche wie den Hauseingang ändern möchten. Dann bedarf es der Zustimmung der Eigentümergemeinschaft. Wenn Sie kurz vor dem Hausbau stehen ist es sinnvoll, sich bereits jetzt über barrierefreies Bauen zu informieren, um nachträgliche Umbaumaßnahmen zu vermeiden. Die Änderung des Wohnraums ist immer abhängig davon, ob Sie mieten oder Eigentümer sind. Bevor es an die Planung des barrierefreien Wohnraums geht, informieren Sie sich am besten beim örtlichen Wohnungs-, Bau- oder Sozialamt über bestimmte Vorlagen oder Sonderprogramme für eine altersgerechte Sanierung. Denn diese sind meist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Bei einem Hörmann Fachpartner können Sie sich individuell zu barrierefreiem Wohnen mit automatisierten Türen und Toren beraten lassen.

Hörmann Logo

Hörmann

Die Hörmann Gruppe ist Europas Nr. 1 für Tore und Türen. In über 40 hochspezialisierten Werken in Europa, Nordamerika und Asien entwickeln und produzieren mehr als 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hochwertige Tore, Türen, Zargen, Antriebe, Zufahrtskontroll- und Stauraumsysteme für den Einsatz in privaten und gewerblich genutzten Immobilien.

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